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Michael Jackson hätte keine Freude an dem Release!

Ein paar Worte vorweg. Michael Jackson wäre garantiert nicht glücklich darüber, dass dieses Album und seine Musik den Weg zu den Fans gefunden hat. Grund? Vielleicht ist es vielen entgangen wie MJ immer wieder gegen Releases von Sony gekämpft hat. Vor allem Tony Mottola, den Präsident von Sony bezeichnete MJ immer wieder als die Ausgeburt des Teufels. Die meistens Songs auf dem neuen Album war schon vor zig Jahren als Teaser oder „unfinished versions“ auf Youtube zu finden. Kurz vor dem Release des neuen Albums wurden aber alle entfernt! Also darf man sagen: Im Westen nichts neues. Alles hat seinen Preis.

Wie ich in vielen Blogs gelesen habe, boykottieren viele Fans dieses Album mit einem rechtmässigen Kauf. Laden es illegal runter – um Michael vielleicht die Zustimmung zu geben, wie er es getan hatte. Sony nicht zu unterstützen.

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Einige Jahre sind vergangen seit dem letzten offiziellen MJ Album. Klar wurde nach seinem plötzlichen Tod noch kurz Zusatzgeld gemacht mit einer weiteren Best of Vermarktung. Mit Songs die keine Remakes brauchten und schon gar nicht mit einem Artisten wie 50 Cent. Michael Jackson als Remake mit seinen alten Hits ist für mich ein „no go“!

Was dieses Album unterscheidet ist das L.A Reid und Timberland dieses neue Album gekonnt umgesetzt haben, auch wenn es für mich unverständlich ist , warum man dies nicht einem Quincy Jones überlassen hat. Der Mann der verantwortlich war als Produzent von MJ, aus deren Zusammenarbeit Alben wie: Off the wall, Thriller und Bad entstanden sind. Thriller zertifiziert immer noch 104 Millionen verkauften Einheiten als das meistverkauftestes Album aller Zeiten. Schade, ich hätte gerne die Umsetzung im „old school style „ von Quincy Jones gehört. Aber ich denke dem Zwist zwischen dem Jackson Clan und Jones ist noch lange nicht begraben.

Und dennoch das Resultat ist erstaunlich. Nicht alles Songs vermögen mich zwar zu begeistern.

Meine Favoriten sind:

„love never felt so good“, „she was lovin me“, „a place with no name“, slave tot he rhythm. Auch der Remix mit Justin Timberlake (love never felt so good“ lässt mich quer durch das Wohnzimmer tanzen. „A place with no name“ wurde ja bereits vor einigen Jahren auf „youtube“ als Bootleg veröffentlich und kommt jetzt endlich offiziell an das Tageslicht. Schon in den 70er liebte ich die Originalversion von Amercia „horse with no name“.

Wer nun denkt er Nummer 1 Hit „Love never felt so good“ , stamm aus der Feder von Michael Jackson den muss ich enttäuschen. Der Song wurde bereits 1984 von Johnny Mathis und Paul Anka geschrieben. Hättest Du das gewusst?

 

http://www.youtube.com/watch?v=-4NL9nv0Vr8

Wem die neu überarbeiteten Songs sauer aufstößt, sollte zur Deluxe Edition greifen, die Jacksons ursprüngliche Aufnahmen im Original enthält. Die Luxusausgabe von „Xscape“ zeigt die ursprünglichen Versionen von acht Liedern des Albums, einschliesslich einer 1983-Demo der „love never felt so good“, der sich schon dort Formen für etwas Spezielles annahm. Die neue Version bringt die Vision von Jackson zur Verwirklichung.

 

Es gibt auch die ursprüngliche Demo „Chicagos“, das mit dem schwülen, atmosphärischen Knall voll ist. Dank Timbalands und Jerome „J-Roc“ Harmons ist die 2014-Version eine lebhafte Hymne, die mit etwas von der besten Arbeit am „Dangerous“ konkurrieren würde.

 

Fazit : Ich mag das Album – sicherlich kein Meilenstein – aber der Tribut zusammen mit Justin Timberlake ist für mich, als ob der King of Pop wieder zurück wäre!