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Avicii Word DJ   / Schweizer DJ Szene: Kampf der Titanen

Avicii Word DJ / Schweizer DJ Szene: Kampf der Titanen

Avicii Word DJ   / Schweizer DJ Szene: Kampf der Titanen

Was für ein musikalisches Genie! Avicii mit bürgerlichem Namen Tim Berling hat eine Traumkarriere hinter sich. Doch kein Retorten DJ stieg da in den Olymp empor, sondern ein DJ und Musiker mit Begabung. „Wake me up“ und „Level“ sind nach wie vor ein Ohrwurm. Diese Dinger bringst Du auch nach dem hundertsten Mal hören nicht mehr weg.

„Wake me up“ wurde bereits 2013 in einem Blog von mir als Sommerhit bezeichnet und ja ich kann es kaum erwarten, wenn uns Avicii wieder mit neuen Klängen überrascht. Zu festgefahren ist die ganze EDM Szene. Neue Sounds und Ideen sind kaum mehr vorzufinden. Als neues (altes) Genre wird „Deep House“ gehandelt, aber mit dem Einzug dieser Musikrichtung in den Hitparaden ist auch hier der Overkill programmiert. Mittlerweile kann ich den verwendeten Sample „rather be“ in jedem TV Commercial von RTL und Pro/ vorfinden.

Frischer Wind scheint von Avicii zu kommen. Klar wird jetzt schon die Zusammenarbeit mit den alten Herren des Rocks wie „Bon Jovi“ belächelt. Jungs verkneift Euer Lachen. Der alte Mann hat bislang 130 Millionen Platten verkauft. Aber auch klangvolle Namen wie Coldplays Frontmann „Chris Martin“, Wyclef Jean und sogar „Madonna“ soll an dem 2ten Album mitwirken. Coldplay – sky full of stars? Ja auch hier hat Avicii sein Producer Talent einfliessen lassen und hat diesen Song in den Himmel des EDM gehievt. Entweder hat der 24-jährige keine Furcht vor musikalischen Experimenten oder er rasselt mutig dem künstlerischen Verderben entgegen.

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Was für ein Superstar Avicii geworden ist, zeigt mir auch die Zusammenarbeit mit keinem geringeren als Mr „ABBA“ Björn Ulvaeus für den Song „we write a story“. Dieser wurde als Hymne des Eurovision Song Contest verwendet! Übrigens haben ABBA gemäss Schätzung der Musikindustrie über 400 Millionen Platten/CDs bis zum heutigen Datum verkauft!

Avicii hat mit seinem letzten Album „True“ eine interessante Mischung von elektronischen Musik Klängen mit Bluegrass aufleben lassen. Mit der Zusammenarbeit von Armstrong (Green Day) und Tankian (System of a Down) darf davon ausgegangen werden, dass sich auf der neuen LP wohl keine Bluegrass-Klänge mehr finden lassen werden. Lassen wir uns überraschen!

R & B goes House.

Ok – Dieser Fakt ist ja nicht neu seit dem die Black Eyed Peas die Amerikaner auf House umgepolt haben. Mittlerweile kommt ja nur noch der Elektro – Pop- House von den USA. Ob es nun Usher, Derulo oder Will I am ist. Doch das nun der alte Slow- Rocker „R. Kelly „ auf den House Express umgestiegen ist, lässt einem schon ein wenig die Übersättigung dieses Chambers erahnen.

 

Musik DJ Szene Schweiz? Wohin?

ESRR

Viele hegen den Wunsch Erfolg als DJ zu haben. Doch so einfach ist es nicht.Mal ganz ehrlich. Heute brauchst Du einen Nummer 1 Hit in Deutschland oder wenigstens einen Top 5 Hit in dem Land. Da nützt Dir eine Anerkennung eines Nummer 1 Albums oder Nummer 1 Single in der CH Hitparade nichts.

DJ Antoine und Mike Candys haben es geschafft! Zufall oder einfach Glück? Ich denke es war in erster Linie deren Verbissenheit nicht aufzugeben. Permanent Songs zu produzieren und zu hoffen, dass der eine endlich einschlägt! Das DJ Business Schweiz ist ziemlich am Boden. Die alt eingesessenen DJs sind mehrheitlich noch mit dabei. Doch denke ich, dass auch hier die Realität die Herren eingeholt hat. Heute wollen die Clubgänger Helden sehen. Die neuen Rockstars sind die DJs. Wir reden hier nicht vom Pub Festival in Hintergunzhofen, sondern von Top Events und Headlinern wo die Schweiz mit nur 2 -3 namhaften DJs (EDX, Andrea Oliva, Luciano) mithalten kann.

Christopher S macht es clever mit der Zusammenarbeit von Luca Hänni. Klar wurde dies belächelt! Aber Erfolg hatten die Beiden. Das Projekt hat wohl eher in der Schweiz Beachtung gefunden. Mutig war es allemal und meiner Meinung nach ein gekonnter Schachzug.

Warum?

Einfach weil etwas Neues her musste! Die ganze DJ & MC Sache ist zu Tode getragen worden. Die Zusammenarbeit mit Gastsängern hängt dem Club Publikum mittlerweile auch zum Hals raus! Da fand ich den „europäischen Justin“ eine gute Idee. Also meine Tochter mit Ihren 13 Jahren war begeistert. Wenn man die YouTube Videos anschaut, denken 1000te Girls wohl auch so. Aber auch hier war es nur eine Frage der Zeit. Das Projekt war von Anfang an als „Projekt“ kommuniziert worden. Der Rechtstreit zwischen den beiden Parteien hat die Zusammenarbeit nun früher als gedacht auf Eis gelegt.

Aber was muss man als Schweizer DJ noch tun damit man Erfolg hat? Remady und Manu brachten uns eine geniale Show mit dem Namen „Cube“. Dies liess die Clublandschaft aufhorchen! Und Respekt für dieses Projekt zumal hier wohl die Produktionskosten von Schätzungsweise CHF 200‘000 nicht eingefahren werden. Auch hier blieb der Auslandserfolg aus, obwohl wieder ein paar wirkliche Top Songs im Gepäck waren.

Fazit für mich. Die Goldeseljahre der Schweizer DJs ist zu Ende. Da helfen auch keine Dance Awards und Pokale. Der heutige Clubgänger rennt keinem nationalen DJ „Hype“ mehr hinterher. Was zählt sind Weltstar DJs. Guetta, Avicii, Hardwell, Tiesto und Co. Equipment, Laser und Festivals.

Der Schweizer Clubgänger geht wieder aus um zu Tanzen! Wenn schon Tanzen dann aber bitte keine Pubfestivals!

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